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[03.08.2006] Unternehmen in Trennungsprozessen
...die für Unternehmen in Trennungsprozessen ein neues Angebot an Dienstleistungen entwickelt hat. Ein weltweit tätiges Consulting-Unternehmen zeigt nun Interesse an einer Kooperation.

Es begann bei BRP Rotax in Gunskirchen. Oder genauer, mit dem damals neuen Geschäftsführer. Denn der kommt aus Kanada, und dort ist es längst üblich, bei Kündigungen wegen Umstrukturierungen die betroffenen MitarbeiterInnen und Mitarbeiter psychisch und sozial umfassend zu unterstützen. Das reicht von einer Notruf-Nummer ab bekannt werden der Kündigungspläne bis hin zur längeren psychologischen Betreuung besonders Betroffener. "Rotax ist an uns herangetreten und wir haben sofort begonnen, für das Unternehmen ein spezifisches Leistungspaket zu entwickeln, um den Trennungsprozess bestmöglich zu begleiten", berichtet Anneliese Aschauer, Leiterin des Bildungsinstitutes von pro mente Oberösterreich in Linz.

Internationales Know-how jetzt in Oberösterreich verfügbar

"Dieses Pilotprojekt war sehr erfolgreich, die Zusammenarbeit mit dem Management optimal. Überdies verfügen wir über einen großen Pool erfahrener PsychotherapeutInnen", sagt die Leiterin des Bildungsinstitutes von pro mente OÖ., der es damit gelungen ist, internationals Know-how in Oberösterreich einzuführen. Dabei wird das psychosoziale Leistungspaket für Trennungsprozesse immer an den jeweiligen Bedart angepasst: So kann etwa die mittlere Management-Ebene auf Kündigungsgespräche vorbereitet werden, um seelische Verletzungen zu vermeiden. Oder es werden die Dynamiken , die Kündigungen im verbleibenden Team der "Survivors" auslösen, gezielt bearbeitet, um Motivation und Loyalität zu sichern. Auch internationale Konzerne der Automobil-Zuliefer-Industrie zählen schon jetzt zu den Kunden des Bildungsinstitutes pro mente OÖ.

Kündigung: Verletzter Selbstwert und Neuorientierung

"Wir sind am Tag der Kündigung im Betrieb, stehen nach der Kündigung für entlastende Gespräche zur Verfügung und können auch eine längere Begleitung besonders Betroffener übernehmen", sagt Aschauer. Gerade die Kündigung eines langjährigen Mitarbeiters kann das Selbstwertgefühl sehr verletzen oder zu Existenzängsten führen. "Hier können wir helfen, das Ereignis besser zu bewältigen und so rascher bei der Neuorientierung unterstützen", sagt die Institutsleiterin, die sich jetzt über das Interesse eines der weltweit größten Wirschaftsprüfung- und Beratungsunternehmen am neuen Angebot des Bildungsinstitutes für Unternehmen in Trennungsprozessen freut.

Nährere Informationen: Betriebliches Gesundheitsmanagement
Frau Mag. Anneliese Aschauer, Tel.: 0732/60 88 99-34 oder aschauera@bildungsinstitut.at

Weitere Infos:
Artikel in den OÖN vom 1.8.2006: Pro mente verabreicht Mittel gegen Kündigungsschmerz

 



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